Fahrzeuge


Zurzeit besitze ich zwei Fahrzeuge ein Wohnmobil und ein Motorrad

Das Motorrad ist eine Indian Chief Vintage mit der ich viele Tausend Mailen in USA unterwegs war.

Mein zweites Fahrzeug ist ein Iveco Daily 40 10 mit All Rad Untersetzung, einer Sperre und einer Seilwinde.


Beginnen wir am Anfang,

ich habe bereits früh mein erstes Wohnmobil besessen. Es war ein Ford Transit, gefolgt von einem  Land Rover /Ambulanz und später, mit Familie, ein Mercedes 710, den ich ebenfalls zu einem Wohnmobil ausbaute. Danach kamen dann für mich allein verschiedene Busse wie Mercedes und VW.

Auch für Motorräder hatte ich immer etwas übrig und so besaß ich im Laufe der Zeit eine BMW, Moto Guzzi und schließlich mein Traummotorrad eine Indian Chief Vintage.

Nach längerer Pause ohne Wohnmobil und nachdem ich einige Backpacker Touren mit meiner damaligen Lebensgefährtin gemacht hatte, versuchten wir es mit Mietwagen oder Zweirädern, die wir vor Ort mieteten. Nach längerem hin und her beschlossen wir allerdings das wieder ein Wohnmobil hermusste. Dabei war es uns besonders wichtig, dass es nicht zu groß und geländegängig war, es sollte alles haben, was man abseits der Straße so braucht. Sie sah einen gelben Iveco Daily in den sie sich augenblicklich verliebte. Er hatte gute Voraussetzungen war schon ausgebaut. Ein Teil der Innenausstattung gefiel mir, aber bis er soweit war wie wir ihn wollten, musste noch einiges verändert werden.

 

Zuerst fingen wir mit Kleinigkeiten an: der dritte Sitz wurde entfernt, dann neue Matratzen für jede Person die richtige Mischung und stärke zum besseren Schlafen gekauft und dann folgten Kabel und Schläuche die ich neu verlegte, so dass keine überflüssigen Längen mehr in Stauräumen herumlagen. Wir verlängerten die Schubladen, da bei dem ursprünglichen bau etwa 13 cm pro Stück Platz verschwendet war.

In der Küche war ein Dieselkocher von Wallas verbaut, diese werden schon lange auf Jachten und Booten verwendet und sind eine gute Alternative zu Gas.  Als nächstes wurden alle Lampen in der Kabine auf LED umgestellt und das Armaturenbrett neugestaltet, dadurch entstanden praktische Ablagen und Getränkehalterrungen.

 

Für ein Schattenplätzchen sorgt nun eine von uns verbaute Markise. Die Sandbleche fanden ihren platz direkt darüber am Dachgepäckträger.

Der Wassertank, Boiler, Heizung, die komplette elektrische Versorgung (Ladegeräte, Spanungswandler Sicherungskasten für 220) und die Staukästen sind im hinteren Teil des Fahrzeuges untergebracht, der nur von außen zugänglich ist.

 Dieser Teil stellte die größte Herausforderung dar, denn es wurde beim ursprünglichen bau zu viel Platz verschwendet. Für Heizung und Heises Wasser wurde eine Webasto Dual Top Evo vorgebaut, denn alles außer dem Kühlschrank sollte mit Diesel direkt vom Tank versorgt werden. Ein 100 Liter Wassertank, der nur durch einen Schnellverschluss befüllt wird und von dem man, selbst wenn die Elektrik einmal ausfällt Wasser entnehmen kann, wurde hinzugefügt. Von dort wird das Wasser direkt in eine Filteranlage geleitet. Nach langer Recherche habe ich mich für ein Aquaphor Filter-Kartuschen System entschieden, da es leicht, platzsprend und problemlos auszutauschen ist. Nach dem Vorfilter folgt der Hauptfilter in dem das Wasser von Fremdköper und den meisten Krankheitserreger befreit wird. Die verbleibenden Keime werden in einem UV-Filter zerstört, wodurch das Wasser im Womo bedenkenlos verwendet werden kann. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man beim UV-Filter ein Edelstahlgehäuse verwendet. Durch die UV-Strahlen werden die meisten Kunststoffe angegriffen, wodurch diese undicht werden können. Wer schon einmal längere Zeit abseits unterwegs war, wird verstehen warum man gerade mit dem Wasser an Bord sehr sorgfältig umgehen sollte.

 

Weitere Informationen zum Innenausbau folgen.